Jute

Die Strauchpflanze aus der Familie der Malvengewächse liebt feucht-warmes, tropisches Klima. Jute wird insbesondere in den feucht-warmen Böden des Gangesdeltas in Indien und in den wechselfeuchten Tropen angebaut. Nach der Aussaat werden die Pflanzen nach etwa vier Monaten geerntet. Aus den Stängeln der Staude, die bis zu 3 m hoch wird, gewinnt man die Faser.

Gewinnung der Fasern

Nach dem Rösten werden die Fasern von Hand ausgelöst, in fließendem Wasser gewaschen und getrocknet. Vor dem Spinnen werden die Fasern in der Regel mit einem mineralölhaltigen Öl behandelt, um die Verarbeitung zu erleichtern. In textilen Anwendungen wird jedoch dieses Öl während des Herstellungsprozesses überwiegend wieder ausgewaschen.

 

Eigenschaften

Jute wird vollständig biologisch abgebaut und ist aus nachwachsenden Rohstoffen. Die Jutefaser besitzt einen goldenen und seidigen Glanz, daher wird sie auch „die goldene Faser“ genannt. Die Faser besitzt eine hohe Wasseraufnahmefähigkeit und eine geringe Reißfestigkeit. Sie lässt sich gut färben.

Verwendung

Jutefasern werden unter anderem für Verpackungsmaterialien, für Spezialpapiere, grobe Garne und Teppiche verwendet. Auch als Hochleistungsdämmstoff findet Jute neuerdings Verwendung. Die „berühmte“ Jutetasche wurde 1978 von GEPA eingeführt und mehr als 5 Millionen Mal verkauft. In China hat man aus Jute sogar Papier hergestellt!

Ich häkle kleine Gefäße aus Juteschnur in verschiedenen Farben und finde die ganz originell und ein schönes Mitbringsel.  Meine Platzsets aus Jute bzw. in Kombination mit Leinengarn gibt es in 2 Varianten.  Sehr originell und  ein Unikat für Ihren schön gedeckten Tisch

 

zum intensiveren Nachlesen: Jute

Das gibt es in meinem shop aus der Jute-Faser:

Jutekörbchen quadratisch

Jutekörbchen rund

Platzsets

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